David Chu ist einer der weltweit führenden Hersteller von Holz- und Bambusflötenkopfstücken. Jedes Kopfstück hat eine spezifische und einzigartige Farbe, Charakter und Persönlichkeit. Chu hat weitreichende Erfahrung in den Bereichen Flöten- und Kopfstückbau sowie in der Flötenrestaurierung. Seine Kopfstücke werden von einer Reihe bekannter Künstler gespielt, darunter Keith Underwood, Gary Schocker, Andy Findon, Alan Weiss und Bart Feller.

David Chu verwendet hauptsächlich Grenadill (oder afrikanisches Schwarzholz) und Buchsbaum – einen schweren und einen leichten. Er mag auch Kokosholz, aber es ist heutzutage fast unmöglich zu bekommen. Es gibt viele andere Holzarten, die David wegen ihrer Schönheit und einzigartigen Eigenschaften verwendet, wie Mopane und rosa Elfenbein aus Afrika sowie Cocobolo, brasilianisches Rosenholz und Kingwood aus Südamerika. Gelegentlich hat er Schlangenholz, Bocote und Osage Orange verwendet. Seine neuste Entdeckung ist ein Holz aus Australien namens Western Myall. Es ist so schwer wie Grenadill und sehr leicht zu verarbeiten. Der Klang ist sehr tief, aber bei Bedarf brillant. Das Holzkopfstück ist im Vergleich zu modernen Silberkopfstücken deutlich dunkler. Heutzutage sind die meisten Metallkopfstücke sehr hell und in der Höhe sogar dünn. Chus Holzkopfstücke haben einen runderen Klang und harmonieren sehr gut mit den anderen Holzbläsern und Streichern. Der Ton ist fokussiert, ohne harsch zu sein. Der Sound ist komplex und lässt viele Farbänderungen durch den Spieler zu. Gleichzeitig sind Lautstärke und Dynamik groß genug für den modernen Einsatz. Ein Holzkopfstück auf einer Metallflöte ist eine faszinierende Kombination und eine echte Ergänzung für einen Großteil des Flötenrepertoires.

„Wenn ich ein Kopfstück fertige, habe ich die fertigen Maße für das Ansatzloch im Kopf. Es ist das Gleichgewicht dieser Maße, das die Eigenschaften des Klangs und der Ansprache eines Kopfstücks bestimmt. Wenn ich mich diesen Maßen nähere, beginne ich mit dem Testen das Kopfstück, während ich weiterhin kleine Schnitte mache, bis ich mit jedem akustischen Aspekt des Kopfstücks zufrieden bin. Ich kann Ihnen nicht die endgültige Wissenschaft sagen, aber aus Erfahrung weiß ich, was funktioniert und was nicht." -David Chu