Die Tradition der Familie Hammig im Bau von Holzblasinstrumenten begann um 1780 und wurde über acht Generationen und fast 230 Jahre weitergegeben. Zwischen 1906 und 1920 perfektionierte Philipp Hammig sein Können und baute schließlich Instrumente unter seinem eigenen Namen. In dieser Zeit erlernte er das Handwerk in der Werkstatt seines Vaters und ging anschließend nach Berlin zur Firma Rittershausen, um sich auf den Flötenbau zu spezialisieren. 1959 übernahm Philipp Hammigs Sohn Gerhard den Familienbetrieb; die Flöten und Piccoloflöten blieben jedoch unter dem Namen „Philipp Hammig“ bekannt, nachdem Gerhard das Unternehmen 1994 an seine vier Kinder übergeben hatte.
Hammig Piccoloflöten sind wegen ihres charaktervollen, süßlich-dunklen Klangs weltweit begehrt; eine Reaktion, die in solchem gealtertem Holz gefunden wird. Alle Hammig Piccolos sind auf A=442 gestimmt, verfügen über Straubinger Pads und eine geteilte E-Mechanik (Standard). Die Modelle 650/3 und 650/4 verfügen außerdem über einen G#-Mechanismus (Daumen mit halber Schließung) (Standard).